Pacht- und Mietverträge richtig erstellen

mietvertrag

Wer endlich seine Traumimmobilie gefunden hat, der möchte normalerweise so schnell wie möglich einziehen. Aber Vorsicht: Beim Mietvertrag beispielsweise kann man in einige Fallen tappen – die Details sind hier wesentlich. Insbesondere ist zu prüfen, ob das Mietrechtsgesetz (MRG) ganz, teilweise oder gar nicht anzuwenden ist.

Zu Beachten sind hier neben der Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsfristen vor allem Vereinbarungen betreffend die Erhaltungspflicht und der Zustand der Wohnung im Falle einer Rückgabe.

Vorsicht bei Firmenimmobilien

Vor Abschluss eines Vertrages über die Nutzung von Geschäftsräumlichkeiten sollte man sich als Vertragspartner Klarheit verschaffen, ob die Vereinbarung als Pacht- oder Mietvertrag zu beurteilen ist oder ob es sich um einen Leihevertrag handelt. Denn daran sind unterschiedliche Rechtsfolgen geknüpft.

Werden lediglich Geschäftsräumlichkeiten in Bestand gegeben, die als solche nur dem Gebrauch dienen können, liegt beispielsweise ein Mietvertrag vor. Ist hingegen ein lebendes Unternehmen Gegenstand des Bestandvertrages, dann ist dieses Vertragsverhältnis als Pachtvertrag zu beurteilen.

Für Mietverträge gilt der im Mietrechtsgesetz (MRG) verankerte „Mieterschutz“, der überwiegend zwingender Natur ist und zum Nachteil eines Mieters vertraglich nicht abgeändert werden kann. Besonders hervorzuheben ist hier insbesondere der Kündigungsschutz.

Pachtverträge unterliegen den diesbezüglichen Bestimmungen des ABGB, frei gestaltbar sind und damit der individuellen Vertragsdisposition einen weiten Spielraum einräumen.

Wir beraten Sie auch gerne zu allen weiteren Fragen zum Thema Immobilien wie beispielsweise Vorkaufsrecht, Leibrente und Veräusserungsverbot.

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